• Øystein Sture Aspelund on Behance
    https://www.behance.net/gallery/86904871/AFTERMATH

    https://mir-s3-cdn-cf.behance.net/project_modules/2800_opt_1/3d553f86904871.5dac56bd2ab65.jpg

    The series AFTERMATH displays scenes from a world that can appear strangely familiar and unknown at the same time. A dual colour palette, combined with foggy motives, creates images that can appear both aesthetically pleasing as well as dramatic. The result is a moody visual language that generates more questions than answers.

    https://mir-s3-cdn-cf.behance.net/project_modules/2800_opt_1/a749c786904871.5db74f54875ab.jpg

    https://mir-s3-cdn-cf.behance.net/project_modules/2800_opt_1/644e8d86904871.5dac8eeceedc7.jpg

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    #photo #beau #rose

    https://seenthis.net/messages/815638 via baroug



  • Appel des travailleuses et travailleurs du numérique pour une autre réforme des retraites
    https://onestla.tech

    L’automatisation peut être une chance pour l’humanité : elle permet de déléguer aux machines toujours plus de tâches fastidieuses, ingrates, complexes, ennuyeuses ou non épanouissantes. Les progrès fulgurants effectués au cours des dernières décennies dans les domaines de l’électronique, de l’informatique, des réseaux et de l’intelligence artificielle permettent tous les jours un peu plus de s’affranchir du travail. Malheureusement, les monumentales richesses produites par les machines et les programmes (...)

    #éthique #bénéfices #conditions #travail #travailleurs

    https://seenthis.net/messages/815055 via etraces


  • Le Sénat adopte la surveillance fiscale des réseaux sociaux
    https://www.nextinpact.com/news/108491-le-senat-adopte-surveillance-fiscale-reseaux-sociaux.htm

    Le Sénat vient d’adopter l’article du projet de loi de finances organisant la collecte généralisée de données publiques sur les réseaux sociaux et les plateformes de vente en ligne (Facebook, Twitter, YouTube, Airbnb, LeBonCoin, eBay...). Les amendements de suppression ont tous été rejetés, au profit d’un encadrement un peu plus serré. D’entrée, ce lundi, en fin de matinée, le sénateur Loïc Hervé a dit et redit ce qu’il nous avait dit quelques heures plus tôt dans cette interview. « Notre pays s’est toujours (...)

    #Airbnb #eBay #Facebook #Leboncoin.fr #Twitter #YouTube #algorithme #fiscalité #législation #bénéfices #contribuables #profiling #surveillance (...)

    ##fiscalité ##SocialNetwork
    https://cdn2.nextinpact.com/compress/407-197/images/bd/wide-linked-media/24484.jpg

    https://seenthis.net/messages/815044 via etraces


  • Was war. Was wird. Unser Auschwitz. | heise online
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Was-war-Was-wird-Unser-Auschwitz-4608060.html
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2d/Tabelliermaschine_D11_DEHOMAG_TSD_%281%29.JPG/1280px-Tabelliermaschine_D11_DEHOMAG_TSD_%281%29.JPG
    DEHOMAG-Tabelliermaschine D11, 1936–1945

    Auschwitz führte nicht nur das Alphabet der Vernichtung an. Es war mit der Codenummer 001 der größte Lagerkomplex, gefolgt von Buchenwald (002), Dachau (003), Flossenburg (004), Groß-Rosen (005), Herzogenbusch (006), Mauthausen (007), Natzweiler (008), Neuengamme (009), Ravensbrück (010), Sachsenhausen (011) und Stutthof (012). Die Codenummern wurden von Amt DII im Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt der SS (WVHA) unter Leitung des ehemaligen Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß vergeben. Im Sommer 1944 begann man damit, in allen Lagern „Hollerithabteilungen“ einzurichten, die letzte wurde kurz vor Kriegsende in Bergen-Belsen in Betrieb genommen. Ziel war der Aufbau einer zentralen Häftlingskartei, um einen schnellen Überblick über die tatsächliche Arbeitskraft aller Häftlinge in den Lagern zu erhalten. Die WVHA entwickelte ein Codenummern-System, mit dem 6000 verschiedene Berufe erfasst werden konnten und ein weiteres, mit dem 400 verschiedene Formen von Zwangsarbeit vermerkt wurden. Erfasst wurde auch die Zahl der Goldzähne von Häftlingen.

    – In den Hollerithabteilungen übertrugen KZ-Häftlinge die Lagerinformationen auf Karteikarten, die dann an das „Maschinelle Zentralinstitut für optimale Menschenerfassung und Auswertung“ in der Berliner Friedrichstrasse geschickt wurden, das direkt dem SS-Reichsführer unterstand. Dort sollten die Informationen aus der Hollerith-Vorkartei auf Hollerith-Lochkarten übertragen und von Hollerith-Maschinen bearbeitet werden. Das WVHA der SS wollte so einen schnellen Überblick über das Lagersystem bekommen. „Wurden spezielle Facharbeiter in einem bestimmten Lager benötigt, konnte an zentraler Stelle nach den jeweiligen Kapazitäten in anderen Lagern gesucht werden. /../ Neben Angaben zur Einlieferung, Staatsangehörigkeit und Haftkategorie wurden vor allem die erlernten Berufe festgehalten. Die Identifikation des einzelnen Häftlings erfolgte durch die Häftlingsnummer und das Geburtsdatum, für die Namen der Häftlinge war kein Feld vorhergesehen.“

    – Die Namen waren uninteressant, es ging um die Arbeitskraft, so der Bericht des Historikers Christian Römmer, der vor 10 Jahren in den Dachauer Heften erschien. Sein Titel: „Ein gescheitertes SS-Projekt: Die zentrale Häftlingskartei des WVHA“. Im Bericht werden Karteikarten aus der Hollerith-Vorkartei und die aus ihnen produzierten Lochkarten analysiert, von denen ca. 150.000 Stück in deutschen und polnischen Archiven erhalten geblieben sind. Das Projekt scheiterte unter anderem daran, weil die Häftlinge, um weiterhin Arbeit in der Hollerithabteilung haben und weitere Häftlinge in die Abteilung einschleusen zu können, viel mehr Informationen in die Vorkartei füllten, als für die Lochkarten nötig waren.

    – Ausgerechnet vom Lager Auschwitz und seinen zusätzlichen Lagern wie dem Vernichtungslager Birkenau und dem von der I.G.Farben AG gebauten Arbeitslager Monowitz sind keine Karteikarten vorhanden, weil in Monowitz tatsächlich Hollerith-Maschinen für das Stanzen und Auswerten der Lochkarten installiert waren, die hauptsächlich für die Verwaltung der Chemieunternehmen genutzt wurden. Sie wurden vor der Befreiung des Lagers am 27. Januar 1945 vernichtet. Steht also IBM als Kürzel in der unheilvollen Geschichte des Holocaust für Ich Bin Mitschuldig? Als diese Frage 2001 nach der Veröffentlichung des Buches „IBM und der Holocaust“ auftauchte, erklärte Hildegard Hamm-Brücher über den IBM-Chef Thomas J. Watson: „Meiner Ansicht nach hat Watson wie einer der größten Verbrecher des 20. Jahrhunderts agiert. Watson hätte nach dem zweiten Weltkrieg wie andere Kriegsverbrecher auch verurteilt werden sollen mitsamt seinem System.“ Hamm-Brüchers Argumentation fußte damals nicht auf der Nutzung der Lochkarten in der Häftlingsverwaltung der Konzentrationslager, sondern der Nutzung der Lochkarten bei Volkszählungen. In Frankreich, wo man die Juden mit Hilfe von Bleistift und Papier katalogisierte, wurden 24 Prozent erfasst und ermordet, in den Niederlanden, wo man Hollerith-Maschinen benutzte, wurden 73 Prozent der vorab erfassten Juden ermordet.

    – Mit den Hollerith-Maschinen der Deutschen Hollerith Maschinen AG (Dehomag) eng verbunden war der Generaldirektor Willy Heidinger, der im Jahre 1934 bei der Neueröffnung des Dehomag-Werkes in Berlin-Lichterfelde über die Karteikarten schwärmte: „Der Arzt untersucht den Körper des Menschen, stellt fest, ob seine Organe in einer harmonischen Schwingung, d. h. gesund miteinander arbeiten im Interesse des Ganzen. Wir hier sezieren den deutschen Volkskörper weitergehend wie der Arzt bis auf die einzelnen Körperzellen zurück. Wir legen die individuellen Eigenschaften jedes einzelnen Volksgenossen auf einem Kärtchen fest. Wir sind stolz, an einer derartigen Arbeit mitwirken zu dürfen, einer Arbeit, die dem Arzte unseres deutschen Volkskörpers das Material für seine Untersuchung bietet, damit unser Arzt feststellen kann, ob die auf diese Weise errechneten Werte vom Standpunkt der Volksgesundheit aus gesehen in einem harmonischen, d. h. gesunden Verhältnis zueinander stehen, oder ob durch Eingriffe krankhafte Verhältnisse heilend korrigiert werden müssen.“ Auch so kann man die Datenerfassung beschreiben. Die Dehomag besaß in Oberlenningen eine eigene Papierfabrik und konnte bis zum Ende des Krieges und gleich danach zum beginnenden Wiederaufbau Lochkarten für die Erfassung produzieren.

    REICHSBAHN DEHOMAG HOLLERITH Büromaschinen Lochkarten Berlin Lichterfelde 1935 - EUR 100,00 | PicClick DE
    https://picclick.de/Reichsbahn-DEHOMAG-Hollerith-B%C3%BCromaschinen-Lochkarten-Berlin-Lichterfe
    https://www.picclickimg.com/d/w1600/pict/264175167477_/Reichsbahn-DEHOMAG-Hollerith-B%C3%BCromaschinen-Lochkarten-Berlin-Lichterfelde-1935.jpg
    Deutsche Hollerith Maschinen G.m.b.H, Berlin-Lichterflde-Ost, Lankwitzer Straße 13-17
    DEHOMAG – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/DEHOMAG
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a7/Buchenwald_Data_Card_95314.jpg
    Häftlings-Personal-Karte aus dem KZ Buchenwald mit dem Vermerk „Hollerith erfaßt“

    Gründung 1910

    Die Deutsche Hollerith-Maschinen Gesellschaft mbH wurde am 30. November 1910 von Willy Heidinger in Berlin gegründet. Die Gesellschaft war Lizenznehmerin der Tabulating Machine Company. Sie verkaufte in Deutschland die von Herman Hollerith erfundene Lochkarte und vermietete die erforderlichen Lochkartenlocher, Lochkartensortierer und Tabelliermaschinen. Erste Aufträge in der Datenverarbeitung waren Volkszählungen verschiedener deutscher Länder, danach kamen Firmen und öffentliche Ämter als Kunden hinzu.

    Übernahme durch IBM

    1922 hatte die Firma infolge der Deutschen Inflation Lizenzschulden von 450 Milliarden Mark, was 104.000 Dollar entsprach. Es folgte eine 90-prozentige Übernahme durch die Computing Tabulating Recording Corporation, deren Vorstandsvorsitzender Thomas J. Watson war. Die Computing Tabulating Recording Corporation ging im Sommer 1911 als Nachfolgegesellschaft aus der Tabulating Machine Company hervor und firmiert seit Februar 1924 als Tochter der International Business Machines Corporation (IBM). Bis 1949 war damit IBM in Deutschland durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Willy Heidinger wurde 1930 Vorsitzender des Aufsichtsrats und Herman Rottke Vorsitzender der Geschäftsleitung. Beide zeigten sich später als überzeugte Nationalsozialisten.

    Zeit des Nationalsozialismus

    1934 folgte die Fusion der IBM-Tochtergesellschaften Optima Maschinenfabrik AG (Sindelfingen), die Waagen, Locher, Prüfer und Ersatzteile für Lochkartenmaschinen produzierte und der Degemag (Deutsche Geschäfts-Maschinen GmbH), die Kontrollapparate, Uhren und Waagen herstellte, mit der DEHOMAG. Um bei dem nationalsozialistischen Regime den Eindruck eines Unternehmens in deutschem Besitz und nicht unter ausländischer Kontrolle zu machen, wurden neben Heidinger auch die Direktoren Herman Rottke und Hans Hummel an der Gesellschaft beteiligt. Die drei besaßen zusammen 15 Prozent DEHOMAG-Anteile, allerdings durften sie diese nicht an Dritte verkaufen oder übertragen.

    1939 hatte die Gesellschaft über 2500 Mitarbeiter und zwei Werke in Berlin-Lichterfelde und Sindelfingen. Durch das Quasi-Monopol waren die Geschäfte der DEHOMAG im Dritten Reich sehr profitabel. Es wurde z. B. im Lohnauftrag die „Großdeutsche Volkszählung“ ausgewertet, bei der auch die „rassische“ Abstammung erhoben wurde. Kunden waren neben den statistischen Ämtern und der Industrie unter anderem die Abteilung für Maschinelles Berichtswesen der Wehrmacht und die SS. Auch die Organisation des Holocausts durch die Nationalsozialisten erfolgte mit Hilfe der durch die IBM-Tochter vermieteten weiterentwickelten Lochkartensortiermaschinen, welche auch in den Konzentrationslagern selbst von Technikern der DEHOMAG gewartet wurden.[5] Bis zur Kriegserklärung des Deutschen Reiches an die Vereinigten Staaten im Dezember 1941 konnten die so erwirtschafteten Gewinne der DEHOMAG als Lizenzabgaben verschleiert an IBM in die Vereinigten Staaten überwiesen oder in Deutschland in Immobilien investiert werden.

    #nazis #IBM #histoire #holocauste #Berlin #Lichterfelde #Lankwitzer_Straße

    https://seenthis.net/messages/814883 via klaus++


  • Un texte excellent sur la Résolution contre l’antisionisme, qui, par sa forme, ne pourra pas être soumise au Conseil Constitutionnel (risque d’y être refusée car notre Constitution est universaliste) mais pourra perfuser dans la société.

    Cette résolution s’inscrit dans l’attaque mondiale d’Israël contre toutes les actions anticoloniales humanistes et antiracistes comme le BDS.

    https://ehko.info/antisemitisme-antisionisme-dangereuse-israelisation-des-debats-politiques-en-

    #assemblée-nationale infiltration-israélienne-dans-les-institutions #LREM #Cedric-Villani #Benjamin-Griveaux #sionisme #antisémitisme

    https://seenthis.net/messages/814623 via Stephane M


  • La lutte contre le sexisme ne doit pas être détournée à des fins racistes

    « C’est bon de vivre en Flandre. Nous sommes une nation prospère, sûre d’elle, avec une riche tradition et un avenir prometteur », déclare l’accord de gouvernement flamand. Cependant, pour ceux qui continuent de lire, il devient vite évident que la majorité de la population se retrouvera une fois de plus dans le dénuement avec cet accord. Pour la majorité des femmes aussi, il est synonyme d’une nouvelle détérioration de leur quotidien, de limitation de leur indépendance, de dégradation de leur bien-être…

    https://entreleslignesentrelesmots.blog/2019/12/06/la-lutte-contre-le-sexisme-ne-doit-pas-etre-detournee-a

    #féminisme #racisme #belgique


  • Vie numérique : Place à l’éthique
    https://www.liberation.fr/evenements-libe/2019/11/17/vie-numerique-place-a-l-ethique_1763933

    Face aux dérives du monde numérique, et tandis que l’appareil législatif, vite dépassé, se construit tant bien que mal, le débat éthique prend de l’ampleur, obligeant tous les acteurs à se questionner. Il y eut l’âge d’or, celui des promesses. Le temps insouciant d’un numérique qui émancipe, qui foudroie les frontières, libère les savoirs, décuple les possibles, individuels et collectifs… Et puis il y a, après l’euphorie, comme un goût de lendemain de fête. Lorsque, dégrisé, l’on découvre que le trip (...)

    #Apple #Google #Microsoft #Amazon #Facebook #algorithme #CCTV #smartphone #biométrie #éthique #manipulation #[fr]Règlement_Général_sur_la_Protection_des_Données_(RGPD)[en]General_Data_Protection_Regulation_(GDPR)[nl]General_Data_Protection_Regulation_(GDPR) #élections #facial (...)

    ##[fr]Règlement_Général_sur_la_Protection_des_Données__RGPD_[en]General_Data_Protection_Regulation__GDPR_[nl]General_Data_Protection_Regulation__GDPR_ ##reconnaissance ##bénéfices ##fiscalité ##BigData ##data ##profiling ##GAFAM ##LaQuadratureduNet ##CNIL
    https://medias.liberation.fr/photo/1248812-matthys_maxime_-20jpg.jpg

    https://seenthis.net/messages/814485 via etraces


  • [BD] Batchalo - #Le_Galli et #Bétend
    http://mireille.letrouher.fr/post/2019/11/26/%5BBD%5D-Batchalo-Le-Galli-et-B%C3%A9tend

    https://www.planetebd.com/dynamicImages/album/cover/large/16/90/album-cover-large-16904.jpg

    Chez les Tziganes « batchalo drom » signifie bonne chance sur la route. Pour les gens du voyage la route n’est pas qu’un chemin, c’est leur vie. Avec la chance, tout avance mieux. L’action de ce roman graphique débute dans un village tchécoslovaque en février 1939, où deux enfants disparaissent. La cohabitation des villageois avec les romanichels du campement d’à côté pose déjà un problème, donc les coupables sont forcément les nouveaux arrivants, c’est l’émoi avant l’émeute. Pris à partie, les gens du voyage signalent la disparition de dix des leurs. Le père d’un des deux gamins manquants, Josef, est policier, il décide de leur faire confiance. En compagnie des romani, le gadjo va enquêter afin de retrouver la pistes des disparus. Cherchant inlassablement, ils finissent par comprendre l’horreur. L’armée des (...)

    #BD


  • Behind the One-Way Mirror : A Deep Dive Into the Technology of Corporate Surveillance
    https://www.eff.org/wp/behind-the-one-way-mirror

    Trackers are hiding in nearly every corner of today’s Internet, which is to say nearly every corner of modern life. The average web page shares data with dozens of third-parties. The average mobile app does the same, and many apps collect highly sensitive information like location and call records even when they’re not in use. Tracking also reaches into the physical world. Shopping centers use automatic license-plate readers to track traffic through their parking lots, then share that data (...)

    #algorithme #Bluetooth #capteur #CCTV #smartphone #WiFi #biométrie #firme #automobilistes #vidéo-surveillance #BigData #bénéfices #datamining #profiling #publicité #reconnaissance #surveillance (...)

    ##publicité ##EFF
    https://www.eff.org/files/banner_library/third_party_tracking_banner.png

    https://seenthis.net/messages/814254 via etraces


  • Faut-il décapiter les géants du numérique ?
    https://blog.mondediplo.net/faut-il-decapiter-les-geants-du-numerique

    Les géants de la technologie ont beaucoup fait parler d’eux en cette année 2019, mais le « techclash » tant attendu ne s’est pas produit et la Silicon Valley demeure intacte. " 2020 pourrait changer la donne, notamment si la démocrate Elizabeth Warren remporte l’élection présidentielle. Son injonction populiste à « casser le monopole des géants de la technologie » suggère un positionnement de gauche, mais ne soyons pas dupes. Ce n’est là qu’une autre manifestation du credo néolibéral selon lequel la (...)

    #Microsoft #Apple #Google #JPMorgan_Chase #Softbank #NSA #Amazon #Facebook #BigData #domination #bénéfices #GAFAM #lutte (...)

    ##technologisme
    https://blog.mondediplo.net/IMG/arton2072.jpg

    https://seenthis.net/messages/814154 via etraces


  • « On veut que le boulanger du coin puisse facilement utiliser les #Services de #NUBO »
    https://framablog.org/2019/11/30/on-veut-que-le-boulanger-du-coin-puisse-facilement-utiliser-les-services-

    Si vous lisez ces lignes, vous êtes en théorie déjà familier avec le collectif #CHATONS initié en 2016. Aujourd’hui, direction la #Belgique pour découvrir Nubo, une coopérative qui propose des services en ligne respectueux de la vie privée. Interview réalisée … Lire la suite­­

    #Contributopia #Dégooglisons_Internet #Internet_et_société #Libres_Logiciels #Libres_Services #abonnements #biocoop #chatons #Coopcity #coopérateurs #cooperative #Librehosters #parts


  • [BD] Lord Baltimore - #Mike_Mignola, #Christopher_Golden et #Ben_Stenbeck
    http://mireille.letrouher.fr/post/2019/11/26/%5BBD%5D-Lord-Baltimore

    https://www.editions-delcourt.fr/images/rsz/b5/b5d238ef7bde7a6d20e14dd45801e243.jpg

    Lire le premier tome des aventures de Lord Baltimore c’est rencontrer un homme dévoué, une sorte de Croisé qui connaît le prix de son engagement. Les conteurs Mignola et Golden possèdent ce talent indéniable qui les autorise à reprendre tous les poncifs éculés. Pour le décor et les personnages, ils n’ont pas hésité : un village de nuit sinistrement isolé sur une île hantée, une vieille sorcière hideuse, des symboles religieux aux pouvoirs telluriques dans un monde où les vampires ont le pouvoir de nuire.

    Tout cela pour démarrer une histoire au mois d’août 1916, à Villefranche, en France. Là, un zeppelin allemand flotte au-dessus de la ville. En dessous, dans la campagne, il n’y a pas que des chaumières. Dans les rues, un unijambiste, doté d’une jambe de bois, pourfend les vampires en uniformes gris. Cet (...)

    #BD


  • Cleaning House : The Impact of Information Technology Monitoring on Employee Theftand Productivity
    https://olin.wustl.edu/docs/Faculty/Pierce_Cleaning_House.pdf

    In this paper, we study how firm investments in technology-based employee monitoring impact both misconduct andproductivity. We use unique and detailed theft and sales data from 392restaurant locations from fivedifferent chainsthatadopt atheft monitoring information technology (IT)product. Since the specific timing of individual locations’ technologyadoptionisplausibly exogenous, we can use difference-in-differences modelsto estimate the treatmenteffect of IT (...)

    #éthique #bénéfices #nourriture #surveillance #travail #travailleurs #FoodTech

    https://seenthis.net/messages/813081 via etraces



  • Alibaba lève des fonds pour asseoir sa domination sur le Web chinois
    https://www.lemonde.fr/economie/article/2019/11/25/alibaba-leve-des-fonds-pour-asseoir-sa-domination-sur-le-web-chinois_6020464

    Le géant chinois du e-commerce va lever environ 11,7 milliards d’euros à la Bourse de Hongkong pour financer son expansion dans le cloud et les livraisons. Cinq ans après avoir récolté 25 milliards de dollars lors de son entrée en Bourse à New York, Alibaba réitère l’exercice à Hongkong mardi 26 novembre. Vendu au prix unitaire de 176 dollars hongkongais (HKD), le titre s’inscrivait à 187 dollars dès le début de la cotation, soit une hausse de 6,25%. Le géant chinois du commerce en ligne, qui compte 785 (...)

    #Alibaba #Tencent #Xiaomi #Amazon #Baidu #domination #bénéfices #lutte

    https://img.lemde.fr/2019/11/25/291/0/3500/1750/1440/720/60/0/70dd3f0_-zVp9IdOGRl07Y-ivqpC8iCU.jpg

    https://seenthis.net/messages/812864 via etraces


  • Conférap de Mélo sur la Françafrique
    https://www.amis.monde-diplomatique.fr/Conferap-de-Melo-sur-la-Francafrique.html

    Le mercredi 18 décembre, à 20 h 30, au Pixel, 12, avenue Gaulard à Besançon ; le jeudi 19 décembre, à 18 h 30, au Bar Atteint, 25, rue de la Savoureuse à #Belfort et le vendredi 20 décembre, à 20 h 15, salle des fêtes de la mairie à Mélisey (70) : conférap (conférence rapée) de Maxime Rieu (dit Mélo) sur « La Françafrique ». En co-organisation avec AES, les Créatures et En Vies d’ici. Françafrique, capitalisme, propagande médiatique etc. Puisque tout est lié, il a choisi de s’exprimer le plus largement possible (...)

    Belfort


  • « Les banques face au tsunami des GAFA »
    https://www.lemonde.fr/economie/article/2019/11/14/les-banques-face-au-tsunami-des-gafa_6019129_3234.html

    Après Apple et Facebook, Google souhaite se lancer dans les services bancaires. Le numérique est en train de déshabiller les banques de leurs métiers les plus essentiels, estime Philippe Escande, éditorialiste économique « au Monde ». Les banques peuvent-elles disparaître ? Elles semblent encore loin de ce scénario apocalyptique, mais elles sentent désormais dans leur cou le souffle des géants du numérique. Mercredi 13 novembre, le Wall Street Journal révélait que Google allait se lancer dans les (...)

    #Apple #Citigroup #GoldmanSachs #Google #Amazon #Facebook #cryptomonnaie #carte #Libra #domination #fiscalité #bénéfices #BigData #data #banque (...)

    ##fiscalité ##GAFAM
    https://img.lemde.fr/2019/11/14/323/0/3880/1940/1440/720/60/0/35c2992_4jhIapILBbkbFllJKOYp2Q3e.jpg

    https://seenthis.net/messages/811122 via etraces


  • Insultes sexuelles et politique du genre dans le mouvement protestataire au #Liban

    Je rassemble ici divers éléments de discours et matériaux repérés sur les réseaux sociaux sur cette thématique, qui est exploité pour créer des divisions à l’égard du mouvement de protestation contre le gouvernement

    D’abord, un thread très éclairant de Maya Mikdashi, prof. de Gender Studies, éditrice-fondatrice de la revue en ligne Jadaliyya (@mayamikdashi sur twitter ) commentant le discours de Nasrallah avec un cadrage #genre et montrant comment les insultes sexuelles proférées contre les membres de gouvernement (insultant leur mère, leur femme, leur fille, ou les traitant de maquereau (comme je l’ai vu tagué dans le centre-ville de Beyrouth à propos du président) appellent en retour une justification des attaques contre les manifestants occupant les places centrales ou barrant des routes sur le registre de l’honneur viril bafoué.
    https://twitter.com/mayamikdashi/status/1190350060179066880

    1/thread on #Nasrallah speech: Head of #Hezbollah Sayyed Nasrallah gave highly anticipated speech today, the latter half was dedicated to situation on the ground in ????????due to #LebanonProtests. He used trope of “honor” 2 explain violence against protests (more below)

    2/he addressed government, corruption, foreign intervention & protests. Stated his disagreement with resignation Saad #Hariri, which he said effectively means that demanded economic reforms-as well as cabinet’s promises of reform-will not happen for a long time due to paralysis

    3/He addressed corruption, saying it was funny that all admit to endemic corruption & simultaneously proclaims personal innocence(subtle dig at #Aoun/ not subtle dig at everyone else). Supports professional govt & stressed #USA interference in government & economy & ????????politics

    4/while insisting that no foreign country interferes in any aspect of Hizballah’s (ie Iran) decision making (even he smiled while saying this). He supported demands of the protestors when it came 2 corruption & reform, but said that the protests quickly focused on “one side” &

    5/ that numbers of protestors were in the 100s of thousands (not millions) & that strategy of closing roads was negatively impacting civilian & economic life, stressing the closing of roads to the South. Insisted on Hizb’s ability to defend ???????? at any time from attacks by ????????

    6/ What he DID NOT DO was condemn violence against protestors by supporters of Amal & (lesser extent) Hezbollah in #Beirut and South. In fact, Nasrallah tried to explain them through gendered “honor” discourse. He stressed repeatedly that protestors had crossed⛔️lines in politics

    7/by swearing at the mothers, sisters & wives of politicians & said that any supporter would moved to defend the “honor” of the person being insulted. Nasrallah linked violence against protests to wounded masculinity & defense of honor, which is always embodied by women.

    8/ This gendered discourse seeks 2 explain violence & excuse it. #Feminists have ALSO tried 2 change chants bc they insult men through degrading women closest to them, like mothers. Feminists have attacked the gendered & sexist honor discourse that animates the chants. Nasrallah

    9/ uses same #gendered #sexist honor discourse encoded in chants 2 explain violence “in response” 2 wounded male honor & masculinity + to evade substance of protests & focus on rhetorical offenses. Disappointing but not surprising from Nasrallah, who has used honor discourse b4

    10/ This speech is important reminder that #gender politics ARE #POLITICS & should not be left out of political analysis in ???????? or elsewhere. Masculinity & its wounding was central to his explanation of their stance on protests, as was the “protection” of (men’s) honor (women)

    11/ This speech will not stop the #Lebanonprotests & is more of the same stalling strategy seen from other political factions. They all hope⏳will wear the uprising down, but protestors know this & have already called 4 more mobilization. [PS i agree with Nasrallah
    #لبنان_ينتفض

    12/ that the "all but not me"corruption talk is ????.
    In other news #Nasrallah continues to have the most immaculate beard ever seen ???? &
    short takeover of bank assoc. by small group protesting against regime & logic of the banking system was much more interesting 2day #لبنان_ينتفض

    FYI #GENDER POLITICS IS #POLITICS is not a topical approach (ie women in the revolution, or the"inclusion" of women &/or LGBTQ). Instead it is an ANALYTIC frame that helps us understand #politicaleconomy, discourse, practice
    & theory + law, #ideology, and much more. #Lebanon

    La question de l’insulte

    Thread de Sylvain Perdigon sur Twitter (professeur d’anthropologie à l’Université américaine de Beyrouth) :
    https://twitter.com/sylvaindarwish/status/1190600828488503296

    But also we end up with a rather long televised spoken treatise by a prominent political-religious leader on the appropriate use of language, namely, on cursing 5/n
    It’s easy to make fun of that and to find it comical (I know I do) but if I’m honest I must add that in my case it was preceded by conversations with people on the other side of the dispute, one week ago, also about the use of language and specifically cursing 6/n
    People speaking in the register of ’this is a revolution in language and this is good’ and even I’d say (the gloss is mine) ’we almost corporeally need the possibility to curse in this way’ 7/n
    and then of course we can observe that the remarks I just made can easily develop into yet another meta-mode of talking in the register of ’but how does cursing work anyway?’, ’can I push for my right to curse to be recognized and why exactly would I want to do that?’ ... 8/n
    ’can I ask for a right to curse as a matter vital to me, and also ask you to understand that my cursing you does not have to imply a refusal to share the world with you?’ 9/n
    This is what I’m trying to say when I say that so much of the current juncture seems to revolve entirely around the question of: what was, is, and should be our relation to language? and around a very poignant open-ended exploration of that. 10/n

    A titre d’illustration, un tweet signalant une vidéo d’un cadre du parti aouniste (Charbel Khalil) stigmatisant les manifestants du centre ville en raison de l’homosexualité affichée de certains d’entre ou des groupes qui les représentent.
    https://twitter.com/JeanNakhoul/status/1188894866815815681
    et la vidéo twittée : https://twitter.com/dankar/status/1188891588329639936

    https://seenthis.net/messages/809231 via rumor


  • Bénévalibre : libérez vos bénévoles de la #StartupNation
    https://framablog.org/2019/10/31/benevalibre-liberez-vos-benevoles-de-la-startupnation

    Vous êtes #bénévole dans une #Association ? Alors sachez qu’un tout nouveau #Logiciel libre peut vous aider à mieux valoriser votre engagement bénévole. Cet article fait partie des « Carnets de voyage de #Contributopia ». D’octobre à décembre 2019, nous y ferons le … Lire la suite­­

    #Carnets #Communs #Interview #Libres_Logiciels #April #BiensCommuns #Commun #Communaute #contributopia #Partenariat


  • Alphabet : Google parent company posts 23% decline in profits as expenses rise
    https://www.theguardian.com/technology/2019/oct/28/alphabet-earnings-decline-stock-market-google

    Disappointing earnings come as the company faces antitrust challenges and employees condemn policies

    Alphabet’s stock fell as much as 4% in after hours trading after it reported it missed analyst expectations and posted a 23% decline in profit as it faces rising expenses. Google’s parent company posted earnings of $10.12 per share in its third quarter, lower than the $12.42 per share expected. Its quarterly profit fell 23% to $7.07, hurt by investments in research, development, and (...)

    #Alphabet #Google #bénéfices #travailleurs

    https://i.guim.co.uk/img/media/b7bff213178830b69b409f8357bc99385fda9bb8/0_0_4428_2657/master/4428.jpg

    https://seenthis.net/messages/808445 via etraces


  • Twitter s’effondre en Bourse, après avoir admis des « bugs » dans ses outils publicitaires
    https://www.lemonde.fr/pixels/article/2019/10/24/twitter-s-effondre-en-bourse-apres-avoir-admis-des-bugs-dans-ses-outils-publ

    Le réseau social a vu son titre chuter de près de 20 % à Wall Street, jeudi, après avoir révélé que des « bugs » ont sapé sa capacité à faire de la publicité ciblée. Le réseau social Twitter s’est effondré à Wall Street, jeudi 24 octobre, après que l’entreprise a fait part de « ratés » dans ses outils publicitaires et, plus précisément, dans ses capacités à diffuser des publicités fondées sur le ciblage de ses utilisateurs. Après diffusion de ces informations, l’action du groupe a chuté de près de 20 % à l’ouverture (...)

    #Twitter #publicité #bénéfices

    ##publicité
    https://img.lemde.fr/2019/10/24/562/0/6750/3375/1440/720/60/0/96619d4_7c6a1403822d48bf93a86041738d33af-7c6a1403822d48bf93a86041738d33af-0.jpg

    https://seenthis.net/messages/807935 via etraces


  • Twitter Analysts Don’t See Quick Rebound as Stock Dives 20%
    https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-10-24/twitter-analysts-don-t-see-quick-rebound-as-stock-dives-20

    Twitter Inc. shares plummeted on Thursday, after the social-media company reported third-quarter results that came in well below expectations and gave an outlook that was seen as weak. The stock shed as much as 20%, erasing more than $4.5 billion from the company’s valuation. Thursday was the biggest one-day percentage loss for the stock since July 2018, and the sell-off took shares to their lowest level since March. The “share price may continue to be under pressure as revenue headwinds (...)

    #Twitter #publicité #bénéfices

    ##publicité

    https://seenthis.net/messages/807932 via etraces


  • Microsoft : 10,7 milliards de dollars de bénéfice net au premier trimestre
    https://www.nextinpact.com/brief/microsoft---10-7-milliards-de-dollars-de-benefice-net-au-premier-trimest

    Le géant du Net vient de publier ses résultats pour le premier trimestre de son année fiscale 2020. Les revenus sont en hausses de 14 % sur un an, pour arriver à 33,055 milliards de dollars. Ils se divisent en trois domaines, quasiment à parts égales : 11 milliards pour Productivity and Business Process, 10,8 milliards pour Intelligent Cloud et 11,1 milliards pour More Personal Computing. Azure continue d’exploser avec 63 % de hausse sur un an, à périmètre constant. Bon nombre d’autres domaines (...)

    #Microsoft #bénéfices

    https://cdn2.nextinpact.com/compress/407-197/images/bd/wide-linked-media/18035.jpg

    https://seenthis.net/messages/807674 via etraces


  • #Crises sociales, crises démocratiques, crise du #néolibéralisme
    21 OCTOBRE 2019
    PAR #ROMARIC #GODIN

    Les tensions sociales dans le monde ont un point commun : le rejet des #inégalités et de la perte de contrôle démocratique. Le moteur de la #contestation pourrait bien être la perte de pertinence face aux défis actuels du néolibéralisme, qui aggrave sa propre #crise et ouvre la porte à l’affrontement.

    Les militaires dans les rues de Santiago du #Chili, la place Urquinaona de #Barcelone en flammes, des barricades qui hérissent les rues de #Beyrouth… Pendant que la France politique et médiatique se passionne pour un voile, le monde semble s’embraser. Car ces scènes d’#émeutes violentes qui ont marqué les derniers jours ne sont pas isolées. Elles viennent après des scènes similaires en #Équateur, en #Haïti (où le soulèvement populaire se poursuit), en #Irak, en #Égypte, en #Indonésie, à #Hong_Kong, en #Colombie… Sans compter les mouvements moins récents au Zimbabwe, au Nicaragua, en Roumanie et en Serbie durant l’hiver dernier ou, bien sûr, le mouvement des #gilets_jaunes en France.

    Évidemment, il est possible de ne voir dans tous ces événements que des mouvements locaux répondant à des cas précis : la pauvreté endémique en Haïti, la persistance du militarisme de la droite chilienne, la dollarisation partielle ou totale des économies équatorienne et libanaise, le refus de l’#Espagne de reconnaître l’existence d’une « question catalane » ou encore l’aspiration démocratique de Hong Kong. Toutes ces explications sont justes. Mais sont-elles suffisantes ? Les mouvements sociaux ou démocratiques locaux ont toujours existé, mais qu’on le veuille ou non, la particularité du moment est bien qu’ils surgissent au même moment. Immanquablement, cet aspect contemporain des #révoltes sur les cinq continents amène à penser qu’il existe bien un lien entre elles.

    Le néolibéralisme veut vivre et aggrave sa propre crise

    Ce lien pourrait bien se trouver dans la grande crise dans laquelle le monde est entré en 2007-2008. Au-delà de ce qu’en retiennent la plupart des observateurs, le « grand krach » qui a suivi la faillite de Lehman Brothers le 15 septembre 2008, cette crise est bien plus profonde et elle s’est poursuivie jusqu’à nos jours. Car ce n’est pas une simple crise financière ou économique, c’est la crise d’un mode de gestion du capitalisme, le néolibéralisme, qui se fonde sur la mise au service du capital de l’État, la financiarisation de l’économie et la marchandisation de la société.

    Comme celle des années 1930 ou 1970, la crise actuelle remet en cause profondément le fonctionnement contemporain du capitalisme. Ces crises sont souvent longues et accompagnées de périodes de troubles. Comme l’a montré l’historien Adam Tooze dans Le Déluge (Les Belles Lettres, 2015), la crise de 1929 n’est pas le début d’une perturbation du capitalisme, laquelle a commencé pendant la Première Guerre mondiale et n’a réellement trouvé son issue qu’après cette Grande Guerre. Quant au néolibéralisme, il ne s’est imposé que dans les années 1990, vingt ans après le début de la crise de l’ancien paradigme.

    Aujourd’hui encore, la crise est longue et s’approfondit à mesure que le néolibéralisme se débat pour ne pas mourir. Or en voulant survivre, il pousse le monde dans l’abîme. Car, certes, le néolibéralisme a survécu au choc de 2008 et il a même pu revenir après 2010 pour proposer comme solutions au monde l’austérité budgétaire et les « réformes structurelles » visant à détruire les protections des travailleurs et des plus fragiles. Mais en cherchant à rester dominant, le néolibéralisme a encore approfondi sa propre crise.

    Le premier salut de ce système économique mondial a été en effet une fuite en avant dans la croissance menée principalement par un régime chinois soucieux de continuer à alimenter la demande occidentale, dont vit son système économique. Et cette fuite en avant s’est traduite par une surproduction industrielle inouïe qui n’est pas pour rien dans la dégradation brutale de la situation climatique actuelle. Quelques chiffres le prouveront aisément. La Chine produit en deux ans plus d’acier que le Royaume-Uni, qui fut longtemps le premier producteur mondial, en 150 ans et plus de ciment que les États-Unis au cours de tout le XXe siècle. Cette stratégie a échoué. Elle a conduit à un ajustement de l’économie chinoise qui a frappé directement ses fournisseurs émergents, du Brésil à l’Argentine en passant par l’Équateur et le Venezuela. Tous ont vu disparaître la manne des matières premières et ont dû ajuster leurs politiques.

    L’autre moteur de la sauvegarde du néolibéralisme a été la politique monétaire conçue comme un moyen d’éviter toute relance budgétaire dans les pays occidentaux, mais qui, en réalité, n’est parvenue à sauver que le secteur financier et les grands groupes multinationaux. Ce plan de sauvetage du néolibéralisme a profondément échoué. La croissance mondiale n’a pas redécollé et la productivité est au plus bas malgré la « révolution technologique ». Le secteur privé investit trop peu et souvent mal. Depuis quelques mois, l’économie mondiale est entrée dans une phase de nouveau ralentissement.

    Dans ces conditions, l’application continuelle des réformes néolibérales pour sauvegarder les marges des entreprises et les revenus des plus riches a eu également un effet aggravant. On l’a vu : les profits sont mal ou peu investis, la productivité ne cesse de ralentir et la richesse à partager est donc moins abondante. Mais puisque, pour réagir à ce ralentissement, on donne encore la priorité aux riches et aux entreprises, donc à ceux qui investissent mal ou peu, alors les inégalités se creusent encore plus. Dans cette logique, dès qu’un ajustement doit avoir lieu, on réclame aux plus modestes une part d’effort plus importante : par une taxe proportionnelle comme celle sur les appels Whatsapp au Liban, par la fin des subventions pour les carburants en Équateur ou en Haïti ou encore par la hausse du prix des transports publics au Chili. Toutes ces mesures touchent de plein fouet les besoins des populations pour travailler et générer des revenus.

    Quand bien même le différentiel de croissance rapprocherait les économies émergentes de celles de pays dits plus avancés et ainsi réduirait les inégalités au niveau mondial, dans tous les pays, les inégalités nationales se creusent plus que jamais. C’était le constat que faisait l’économiste Branko Milanović dans Inégalités Mondiales (2016, traduit par La Découverte en 2018) qui y voyait un retour de la question des classes sociales. C’est donc bien à un retour de la lutte de classes que l’on assiste au niveau mondial.

    Longtemps, on a pensé que la critique du néolibéralisme était un « privilège de riches », réservée aux pays les plus avancés qui ne connaissaient pas les bienfaits de ce système. D’une certaine façon, la hausse des inégalités était le prix à payer pour le développement. Et il fallait l’accepter au nom de ces populations que l’on sortait de la misère. Mais ce discours ne peut plus fonctionner désormais et c’est la nouveauté de la situation actuelle. La contestation atteint les pays émergents. Le coup d’envoi avait été donné dès 2013 au Brésil, juste après le retournement du marché des matières premières, avec un mouvement social inédit contre les mesures de Dilma Rousseff prévoyant une hausse du prix des transports publics. Désormais, la vague s’intensifie et touche des pays qui, comme le Chili, ont longtemps été présentés par les institutions internationales comme des exemples de réussite et de stabilité.

    Dans ces pays émergents, le ressort du néolibéralisme s’est aussi brisé. Son besoin de croissance et de concurrence le mène dans l’impasse : alors que la croissance est moins forte, la réalité des inégalités apparaît tandis que les hausses passées du niveau de vie font perdre de la compétitivité dans un contexte de ralentissement du commerce mondial. Le mirage d’un rattrapage des niveaux de vie avec les pays les plus avancés, la grande promesse néolibérale, disparaît avec les mesures déjà citées. Aucune solution n’est proposée à ces populations autre qu’une nouvelle paupérisation.

    Le retour de la question sociale

    Mais le néolibéralisme n’en a que faire. Enfermé dans sa logique de croissance extractiviste et comptable, il s’accroche à ses fantômes : la « théorie du ruissellement », la courbe de Laffer ou encore le « théorème de Coase » voulant que les questions de justice distributive doivent être séparées de la réalité économique. Il le fait grâce à un autre de ses traits saillants : « l’encadrement » de la démocratie. « L’économique » ne saurait relever du choix démocratique, il doit donc être préservé des « affects » de la foule ou, pour reprendre le mot devenu célèbre d’Emmanuel Macron, de ses « passions tristes ». Mais cet enfermement est de moins en moins possible alors que les inégalités se creusent et que la crise climatique s’exacerbe. Après cinq décennies de démocratie encadrée, les populations réclament que l’on prenne en compte leurs urgences et non plus celles des « marchés » ou des « investisseurs ».

    La crise actuelle du néolibéralisme a donc trois faces : une crise écologique, une crise sociale et une crise démocratique. Le système économique actuel est incapable de répondre à ce qui devient trois exigences profondes. Face à l’urgence écologique, il propose de répondre par les marchés et la répression fiscale de la consommation des plus faibles. Face à l’urgence sociale et démocratique, la réponse est l’indifférence. Car en réalité, répondre à ces demandes supposerait un changement profond de paradigme économique.

    Investir pour le climat supposerait ainsi de réorienter entièrement les investissements et de ne plus fonder l’économie uniquement sur une croissance tirée par les bulles immobilières et financières. Cela supposerait donc une remise à plat complète du système de création monétaire, ce qui est en germe dans le Green New Deal proposé aux États-Unis et qui effraie tant les économistes néolibéraux. Car, dès lors, la transition climatique ne se fera plus contre les classes sociales fragilisées mais avec elles. En assurant une redistribution massive des ressources au détriment des plus riches, on donnera ainsi aux classes les plus modestes les moyens de vivre mieux sans détruire la planète. Enfin, une association plus étroite des populations aux décisions permettrait de contrôler que ces dernières ne se font pas pour l’avantage des plus riches et du capital, mais bien de l’intérêt commun. Or, c’est précisément ce que le néolibéralisme a toujours rejeté : cette capacité de la démocratie à « changer la donne » économique. Précisément ce dont le monde a besoin aujourd’hui.

    Autrement dit : ces trois urgences et ces trois exigences sont profondément liées. Reposer la question sociale, c’est nécessairement aujourd’hui poser une question démocratique et écologique. Mais comme ce changement est profondément rejeté par le néolibéralisme et les États qui sont acquis à sa logique, il ne reste alors que la rue pour exprimer son besoin. C’est ce qui est sur le point de se cristalliser aujourd’hui. Selon les régions, les priorités peuvent être différentes, mais c’est bien un même système qui est remis en cause, ce néolibéralisme global. Au reste, tous les mouvements connaissent une évolution où la question démocratique et sociale se retrouve, parfois avec des préoccupations écologiques conscientes. Partout, donc, la contestation est profonde et touche au système économique, social et politique.

    Dans une vidéo diffusée sur les réseaux sociaux samedi 19 octobre, on voit des policiers espagnols frappant les manifestants indépendantistes catalans dans les rues de Barcelone. Sur le mur, un graffiti en catalan se détache : « aço és llutta de classe », « ceci est une lutte de classe ». Derrière la question nationale catalane s’est toujours placée la revendication d’une société plus juste et redistributive. Lorsque frappe la répression, cette réalité reprend le dessus. La volonté de reprendre le contrôle démocratique en Catalogne traduit aussi des priorités sociales et écologiques (un des condamnés par la justice espagnol, Raül Romeva, a été un élu écologiste avant de rejoindre le mouvement indépendantiste).

    En France, le mouvement des gilets jaunes ne s’est pas arrêté à une simple « jacquerie fiscale » et la fin de la hausse de la taxe carbone n’a pas mis fin au mouvement. Ce dernier a remis en cause la pratique démocratique du pays et la politique anti-redistributive du gouvernement et le mouvement a même rejoint les mouvements écologistes, comme l’a montré l’occupation d’Italie 2 début octobre. Les angoisses de « fin du mois » et de « fin du monde » commencent à converger. En Équateur, la situation est assez comparable : la lutte contre la fin des subventions à l’essence a permis de mettre en avant l’ampleur des inégalités touchant les populations autochtones, lesquelles sont depuis des années en révolte contre la logique extractiviste de gouvernements à la recherche de dollars.

    Au Liban, où sept personnes détiennent l’équivalent d’un quart du PIB, le rejet du plan de « réformes » prévoyant taxes pour les plus pauvres et privatisations s’est aussi accompagné d’un rejet du gouvernement qui, pourtant, regroupe l’essentiel des partis du pays. Ce lien entre mouvement social et démocratisation est également évident au Chili. À Hong Kong, la contestation démocratique contre un régime chinois qui cherche à tout prix à cacher la crise de son modèle économique a pris un tournant social évident.

    Cette crise n’est qu’un début. Rien ne permet d’espérer que cette crise néolibérale se règle rapidement, bien au contraire. Aux pressions sociales vont s’ajouter les catastrophes climatiques à répétition, comme celles qu’ont connues les Caraïbes depuis quelques années, qui ne feront que dégrader les conditions sociales. Surtout, les États semblent incapables de trouver d’autres solutions que celles issues du bréviaire néolibéral. Certes, en Équateur ou au Liban, les manifestants ont obtenu satisfaction avec le retrait des projets contestés. Au Liban, une mesure redistributive, une taxe sur les bénéfices bancaires a même été accordée. Mais ces victoires sont fragiles et, comme on l’a vu, elles n’épuisent ni les problèmes sous-jacents, ni les revendications démocratiques.

    Confronté à ce conflit permanent et à la contestation de son efficacité, le néolibéralisme pourrait alors se durcir et se réfugier derrière la « violence légitime » de l’État pour survivre. Comme Emmanuel Macron en France qui justifie toutes les violences policières, Pedro Sánchez en Espagne, qui n’a visité que des policiers blessés à Barcelone ce 21 octobre ou Sebastián Piñera, le président chilien invité du G7 de Biarritz en septembre, qui a fait ses annonces sous le regard de militaires comme jadis Augusto Pinochet… Ce dernier a ouvertement déclaré : « Nous sommes en guerre », à propos des manifestants. La guerre sociale devient donc mondiale et elle implique le néolibéralisme et ses défenseurs contre ses opposants.

    Devant la violence de cette guerre et l’incapacité des gouvernants à dépasser le néolibéralisme, on assisterait alors à une convergence du néolibéralisme, autrement dit de la défense étatique des intérêts du capital, avec les mouvements néofascistes et nationalistes, comme cela est le cas depuis longtemps déjà dans les anciens pays de l’Est ou, plus récemment, dans les pays anglophones, mais aussi désormais en Inde et en Chine. Le besoin de stabilité dont le capital a si impérieusement besoin ne pourrait alors être acquis que par une « militarisation » de la société qui accompagnerait sa marchandisation. Le néolibéralisme a prouvé qu’il n’était pas incompatible avec cette évolution : son laboratoire a été… le Chili de Pinochet, un pays alors verrouillé pour les libertés, mais fort ouvert aux capitaux étrangers. Ce retour de l’histoire pourrait être un présage sinistre qui appelle désormais à une réflexion urgente sur la construction d’une alternative sociale, écologique et démocratique.

    https://www.mediapart.fr/journal/international/211019/crises-sociales-crises-democratiques-crise-du-neoliberalisme?onglet=full

    https://seenthis.net/messages/807318 via kaparia